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Spielberichte

Spielberichte

Donnerstag, 20. September 2012 - 13:19 Uhr
16.09.2012 in Schwirzheim, SG WSO III - SG Oberbettingen 3:3 (1:2)

Joh. Meyer - Kersten - Ballmann, Jörg Meyer - Knauf, J. Meier - Helten, Newen, van Kann - Laumers, Vigas
Bank: Staus, Gierens, Jochen Meyer, D. Hockertz, A. Baltes, M. Meier
 
Tore: 1:0 Vigas (15.), 1:1 Lentz (24.), 1:2 Cengiz (25.), 1:3 Cengiz (62.), 2:3 Laumers (62.), 3:3 Staus (80.)
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte: Newen (48.)
 
„Derbytime“ im Schwirzheimer Fußballtempel! Die Sonne schmunzelte und freute sich auf das emotionsgeladene Duell zwischen den beiden rivalisierenden Spielgemeinden Weinsheim und Oberbettingen (bzw. Schwirzheim und Duppach). Nach und nach trafen beachtlich viele Zuschauer ein, um ein denkwürdiges und spektakuläres Spiel zu sehen. Die ungebetenen Gäste hatten sich vorgenommen, die unvergessliche 5:1-Niederlage im letzten Spiel der vergangenen Saison, die die Endplatzierungen untereinander vertauschten, wiedergutzumachen.
Bereits in der Anfangsphase deutete sich ein schönes Spiel für (rein hypothetisch) neutrale Fußballinteressierte an. Oberbettingen drückte aufs Tempo, hatte 2 Möglichkeiten, die unser Torwächter Johannes „McFlapp“ Meyer gekonnt wegguckte.Gähn!
Nachdem die Chancen auf beiden Seiten munter hin und her wechselten, traf nun die Prophezeiung des Fußballphilosophen Jochen Meyer ein, die er vorher in der Kabine preisgab: Heute wurde Geschichte geschrieben, ein historischer Moment für die WSO, nein, für ganz Fußballdeutschland, wie ich finde. Deutschland sucht den Superstar?? Weinsheim hat ihn längst gefunden! Dennis Vigas, der sich in seiner bisherigen glorreichen Karriere oft als Knipser versuchte, jedoch als vom Publikum stets geliebten Chancentod entpuppte, verwandelte einen durch Jürgen „Atze“ Meier schön vorbereiteten Kurzpass eiskalt durch die Buxenträger des Oberbettinger Torhüters. Bei einer solchen Leistung winkt wohl bald die Nationalmannschaft. Walter? Seeler? Müller? Fischer? Heynckes? Vigas!
Leider war die WSO durch diese faszinierende Einzelleistung selbst so erstaunt, dass fortan der allsonntagliche Mittagsschlaf während der Fußballzeit wieder einsetzte. In der 24.Minute erzielte Oberbettingen das nun verdiente 1:1. Was soll's, auch ein blindes Huhn trinkt mal einen Korn? Aber kaum war dieser Gedanke zu Ende gedacht, wurde die Führung innerhalb einer Minute tölpelhaft in eine Gästeführung umgemünzt. Schockzustand auf den Rängen, Fassungslosigkeit auf der Bank, Ratlosigkeit unter den Spielern. Mit etwas Glück hätten die Oberbettinger sogar noch höher führen können, doch half uns Bruder Aluminium aus der Patsche. 1:2 zur Pause.
In der Kabine weckten wir uns noch einmal auf, der Gegner sollte mit mehr Biss bearbeitet werden, denn jener war in Hälfte 1 kaum vorhanden.
Anpfiff zur zweiten Halbzeit, wieder einmal ging's munter los. Doch was war das? Der Schiedsrichter hatte sich wohl überlegt, das Spielgeschehen mehr beeinflussen zu wollen. Er zeigte für irgendeine Aktion Markus „P(eter)enis“ Newens die gelb-rote Karte. Ich schreibe bewusst „irgendeine Aktion“, denn leider weiß ich bis heute nicht, was der Schiedsrichter durch seine mode-unbewussten Sonnenbrille sah bzw. nicht sah oder was er durch seine wohl etwas verschmutzten Ohren hörte bzw. nicht hörte. Das Publikum wurde unruhiger, die aus der Zweiten angekommenen Spieler und die Ersatzspieler auf der Bank verstanden die Welt nicht mehr. Als das 1:3 dann fiel, sah man die hässliche Fratze der Derbyniederlage vor Augen. Der Mann, den man im Normalfall als Schiedsrichter bezeichnet, verlor immer mehr die Kontrolle über das Spielgeschehen und pfiff weiterhin in seiner kleinen bunten Welt. Später wurden die Meinungskundgebungen der Bankplatzierten ihm so unangenehm, dass diese hinter die Absperrung verbannt wurden. Aber genug zum Schiedsrichter.
In der 62. Minute servierte Jürgen Meier wie aus dem Nichts mit einer butterweichen Flanke das Kopfball- (!!!!!)Tor von Marco Laumers. Ein seltener Moment für uns, solch ein Kopfballtor, welches auf jeden Fall eine Kiste Bier wert ist.
Die WSO drückte jetzt auf den Ausgleich, wollte mehr, spiele offensiv stark, doch auch Oberbettingen hatte noch 2 Mal Pech im Abschluss. Dann der erlösende Moment für Weinsheim: Der eingewechselte Christian Staus schoss den Ball nach klasse Lauf am Torwart vorbei ins Netz. JA! Das ist Fußball, Freunde der Sonne! 3:3, die Belohnung für einen hohen Aufwand in Hälfte 2, der verdiente Ausgleich und der Anlass schlechthin, die Oberhand in der dritten Halbzeit zu wahren,denn der Schiri setzte mit dem Schlusspfiff-übrigens seine persönlich beste Spielaktion seit längerer Zeit- der Partie ein Ende, mit dem man dezimiert nach 2-Tore-Rückstand sicherlich gut leben kann.
Fazit: Ein Sturm aus Granit,so wie einst Real Madrid, eine Abwehr mit Steigerungspotenzial, ähnlich dem FC Arsenal,die Dritte ist wieder da! Man kann also etwas beruhigter in die nächsten Partien gehen, denn nach derzeitigem Stand tragen wir die rote Laterne erst wieder an Sankt Martin mit uns herum.
 
Mit sportlichen Grüßen,
Mätthi Meier

Montag, 2. April 2012 - 23:37 Uhr
31.03.2012 in Schwirzheim, SG WSO III - SG Gönnersdorf II 0:4

Bei antarktischen Temperaturen standen sich am heutigen Samstag im Stadio Velodrom de Schwirzheim die glorreiche WSO III und Gönnersdorf VII gegenüber.
Personell durften wir heute wieder auf Manuel van Kann zurück greifen, der mit seinem Bruder heute das Safri Duo bildete.
Im Hinspiel gewann die Gönnersdorfer zwar deutlich, verpassten jedoch mangels Abschlussdefiziten einen wahrscheinlichen Torrekord.

Den Sieg vor Augen starteten sie in der ersten Viertel Stunde dementsprechend offensiv und kamen durch eine Unachtsamkeit im Mittelfeld früh zum 1:0 Führungstreffer. Danach gab es noch einige Abschlussmöglichkeiten, die jedoch ohne zählbaren Erfolg blieben. Unbeeindruckt davon begannen wir fortan unsere Offensivquantitäten zu starten und erarbeiteten uns wieder zahlreiche (2) Großchancen, die Basti jedoch vom Fluch des Misserfolges verfolgt, ungenutzt blieben.
Mit dem 0:1 ging es dann in die Halbzeitpause, um hochmotiviert wieder durzustarten. Das ausverkaufte Olympiastadion glich einem Hexenkessel, als die lautstarke Begleitung unserer SG ihre Fanfaren propagierte. Doch auch das sonst so unkritische Publikum merkte, dass an diesem Tag das gegnerische Tor uneinnehmbar war, wie die Schlucht der Spartanen für die Perser.
So kam es, dass selbst in späterer Überzahl, der Nippel nicht in die Lasche wollte.
Gönnersdorf hingegen nutze jeden verbleibenden Angriff, um das Torekonto um weitere 3 Tore zu erhöhen.
Respekt möchten wir allerdings noch dem gegnerischen Abwehrspieler zollen, der einen Torabschluss Bastis mit seinem Gemächt verhinderte. Den Willi hält nicht jeder für sein Team hin!
Fazit des Spieltages:
Trotz wiederholt guter Leistung springen nicht die Punkte heraus, die wir verdient hätten. Und wie unser Trainer Sir Alex Fiegen schon im vom Kicker kopierten Fachjournal für Fussballwissentschaften sagte: "Wir müssen die Buden machen."
Dennoch kann man als Interna des Teams festhalten: Chill the fuck out, we got shit under control! Und am Ende der Saison kann ein anderes Dorf sagen: "Was ist das?" "Es ist eine rote Laterne." "Was macht sie?" "Sie leuchtet rot."

Ein wenig betrüpselt sage ich: Macht es gut, ich schwinge vornehm meinen Hut.

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Dienstag, 29. November 2011 - 14:11 Uhr
27.11.2011 in Schwirzheim, SG WSO III – SG Winterspelt II 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 (5.) Christian Staus

Einen Sieg im letzten Heimspiel diesen Jahres konnte die Dritten Mannschaft am vergangenen Sonntag gegen den direkten Tabellennachbarn aus Winterspelt einfahren.
Nach unseren jeweils knappen und äußerst unglücklichen Niederlagen in den letzten drei Spielen war das Team bis in die Haarspitzen motiviert nun doch mal endlich diese drei Punkte nach längerer Durststrecke wieder auf heimischem Boden zu erringen. Das Wetter war passend für diese Partie, denn es regnete und der Boden war tief. Genau die richtige Voraussetzung für ein Spitzenduell zweier Liga-Kellerkinder.
Zu Beginn des Spiels war dann auch zu sehen, dass wir hier und heute die Herren im eigenen Hause sein sollten. Wir spielten munter nach vorne und ließen dem Gegner kaum Zeit zum Verschnaufen. Bereits in der 5. Minute klingelte es dann im Winterspelter Gehäuse, nachdem deren Abwehrreihe einen kapitalen Bock schoß in Form eines quer gespielten Fehlpasses. Diesen schnappte sich unser heute wieder stark spielende und in allen Lagen schnelle sowie quirlige Stürmer Christian Staus und fackelte nicht lange sondern schloß diese Torchance mustergültig ab. Wir wollten auch sogleich noch einen drauf setzen und beim Versuch erneut eine Tormöglichkeit zu erspielen, wurde unser zweiter Stürmer Basti Baltes im Strafraum von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter gab Strafstoß. Eigentlich eine eher einfache Aufgabe für unser Elfer-Ass Stefan Gierens. Vor unserem geistigen Auge sahen wir das Ding bereits ins Netz oder besser gesagt durchs Netz fliegen. Doch da hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Stefan knallte die Kugel mit allem was er hatte an die Latte. Rückblickend könnte man behaupten, dass wir auch vielleicht aus diesem Grund die Partie konzentriert weiterführten, denn ein 2:0 ist ja bekanntlich immer ein recht trügerisches Ergebnis. Wobei ein Missverständnis zwischen Keeper Johannes Meyer und Mitteldstaubsauger Wolfgang Knauf noch beinahe zum Ausgleich für den Gegner geführt hätte. Mit einem bis dahin aber schmeichelhaften 1:0 für unsere Mannschaft ging es in die Pause.
Wieder auf den Punkt fokusiert ging es nach dem Pausentee weiter. Wir wollten unbedingt das zweite Tor folgen lassen um alle Zweifel zu beseitigen und natürlich auch um unsere Nerven zu beruhigen. Zu oft hatten wir schon „dumme“ Gegentore kassiert durch Unachtsamkeit oder Pech. Wir erarbeiteten uns zahlreiche gute Chancen die jedoch alle ungenutzt blieben. Die Winterspelter bekamen im Laufe der zweiten Halbzeit ein kleines spieleriches Übergewicht, da wir ihnen zu viel Platz im Mittelfeld überließen. Doch zu unserem Glück hatte der Gegner heute mal nicht dasselbige. Erneut mußten wir aus Fitnessgründen das ein oder andere Mal durchwechseln, doch es entstand dadurch diesmal kein Durcheinander auf dem Spielfeld. Die Mannschaft war heute einfach gewillt die Führung nach Hause zu schaukeln. Gegen Ende des Spiels hatte vor allem Christian Staus noch die ein oder andere Einschußmöglichkeit. Minuten vor Abpfiff hätte er alles für uns klar machen können, als er seinem Gegenspieler wieder einmal auf und davon lief und allein vorm gegnerischen Torwart auftauchte. Doch die Kugel wollte den Weg ins Eckige einfach nicht mehr finden. Alsbald beendete der sehr ordentlich pfeifende Schiedsrichter das Spiel und es stand ein hochverdientes 1:0 und somit der erste Sieg ohne Gegentor für uns zu Buche.
Fazit: Es hat schließlich doch nochmal mit einem Sieg geklappt und das auch noch in Schwirzheim, ein Spielort wo unsere Bilanz bisher doch eher vernichtend ausfiel. Ein super Spiel der gesamten Mannschaft. Alle Mannschaftsteile haben Hand in Hand gearbeitet. Das war ein Team! Jetzt sind wir wieder Punktgleich mit Winterspelt und haben sogar die Möglichkeit nach dem letzten Spiel vor der Winterpause noch etwas in der Tabelle hoch zu klettern. Diese Partie wird auswärts in Schönecken stattfinden. Es gilt sich nun noch einmal richtig zu motivieren, bevor es in die wohlverdiente längere Pause geht.

Mit sportlichem Gruß
Alexander Fiegen

Montag, 21. November 2011 - 19:23 Uhr
20.11.2011 in Schwirzheim, SG WSO III – DJK Watzerath II 1:3 (1:1)

Tore: 1:0 (11. ET.) Mayer, 1:1 (27.) Ballmann, 1:2 (81.) Nahrings, 1:3 (88.) Backes

Ohne Fortune und ohne Punkte blieb unsere Dritte Mannschaft gegen den Gegner aus Watzerath, der seinerseits das was uns verwehrt blieb, in Hülle und Fülle für sich gewinnen konnte.
Die wahrscheinlich letzte Heimpartie auf Schwirzheimer Boden wollten wir zu unseren Gunsten gestalten, da wir in der laufenden Saison bisher nur einen Punkt gegen Bleialf dort verbuchen konnten. Verstärkt durch einige Spieler aus der zweiten Mannschaft, die an diesem Wochenende spielfrei genossen, glaubten wir es wäre nun mal wieder endlich möglich eine Partie siegreich für uns über die Bühne zu bringen. Somit ging es auch gleich munter los. Das Tempo wurde schon zu Beginn hochgehalten und weiter angezogen, was in einem Spiel in der D-Klasse nur recht selten zu bewundern ist. Der Ball lief sehr gut durch unsere Reihen und wir hatten den Gegner im Griff. Die Watzerather waren sichtlich überrascht. Es war schon zu erkennen, dass dieses Spiel einen anderen Verlauf nehmen würde wie in der Hinrunde. Es dauert dann auch nur bis zur 11. Minute, als eine abgefälschte Flanke den Weg in das Gehäuse der Watzerather fand. Eigentor, aber wen kümmerts. Es stand 1:0 für die Hausherren und dies war erst das zweite Mal in dieser Saison, dass wir uns eine Führung herausarbeiten konnten. Wir ließen nicht locker und wollten direkt noch einen nachlegen, doch wieder einmal hatte Madame Fortuna etwas gegen uns. Nach einer gegnerischen Ecke landete der Ball im Netz, nachdem ein Watzerather den Ball auf doch eher fragwürdige Weise per Armmitnahme verwerten konnte. Viele hatten es gesehen, nur der Schiedsrichter nicht. Der Spielverlauf war quasi auf den Kopf gestellt, denn bis dahin waren wir die klar bessere Mannschaft. Leider konnten wir in der ersten Hälfte keine adäquate Antwort mehr auf den Ausgleich liefern und so ging es erst einmal in die Pause.
Die zweite Hälfte versuchten wir so anzugehen wie die Erste, was uns jedoch nur bedingt gelang. Der Gegner spielte nun besser und machte es uns schwer zu Torgelegenheiten zu kommen. Wir hatten jedoch einige Möglichkeiten, welche wie gewohnt nicht genutzt werden konnten. Zudem mußten wir alsbald kräftebedingt auswechseln, was wieder etwas Unnordnung in unsere Reihen brachte. Dies wurde jedoch durch die Spieler aus der Zweiten diesmal noch recht ordentlich kompensiert. Am Ende reichte es aber erneut nicht zu etwas zählbarem. Nach einem Foul kurz vor der Strafraumgrenze, konnten die Watzerather durch den fälligen Freistoß in Führung gehen. Nun warfen wir natürlich nochmal alles nach vorne, aber wir wurden einfach wieder nicht belohnt für unsere Anstrengungen. Im Gegenteil, der Gegner konnte einen Konter fahren und diesen auch zum anschließenden 1:3 Endstand für sich nutzen.

Fazit: Man ist es schon fast leid zu betonen, das uns irgendwie einfach das Glück fehlt. Auch wenn wir die ein oder andere Chance vergaben, so hätten wir diese Heimpartie nicht verloren geben dürfen. Positiv zu erwähnen ist jedoch die Spielweise welche wir diesmal an den Tag legten. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Herren der WSO II die sich für dieses Spiel zur Verfügung gestellt hatten. Dies war bis dahin wohl unsere beste Saisonleistung. Umso trauriger stimmt einen da die Tatsache, dass wir nicht gewinnen konnten. Auch das nächste Spiel wird eine Heimpartie sein. Wir müßen einfach wieder alles geben um endlich nochmal ein Saisonspiel für uns zu Entscheiden. Gegen den kommenden Gegner und direkten Tabellennachbarn aus Winterspelt muß das einfach gelingen.

Mit sportlichen Grüßen
Alexander Fiegen

Dienstag, 15. November 2011 - 23:20 Uhr
12.11.2011 in Hillesheim, SG Hillesheim III – SG WSO III 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 (85.) unbekannt, 2:0 (89.) unbekannt

Im Nebel-Spiel beim Ligakonkurrenten aus Hillesheim konnten wir lange mehr als mithalten bevor uns das Glück wieder einmal verließ und wir mit leeren Händen vom Platz schreiten mußten.
Mit großer Motivation war die Mannschaft an diesem Samstag Abend nach Hillesheim gereist. Wir wollten da noch so einiges vom Hinspiel geraderücken. Der Kader war obendrein sehr gut besetzt, was uns alle sogar auf eine kleine Überraschung, sprich einen Dreier, hoffen ließ. Bei niedrigen Temperaturen aber noch klarer Sicht wurde das Spiel angepfiffen. Bereits in den ersten Minuten war zu erkennen, dass wir wirklich gut mit dem Kunstrasenplatz zurecht kamen. Der Mannschaft schien es wahrlich zu gefallen auf diesem Geläuf ihr Spiel aufzuziehen. Trotz einiger kleinerer Mängel im Abwehrverhalten, konnte man mit der ersten Hälfte insgesamt sehr zufrieden sein. Zudem erarbeiteten wir uns die ein oder andere Möglichkeit zur Führung, die uns aber partout nicht gelingen wollte. Zur Mitte der ersten Halbzeit senkte sich dann plötzlich „die Suppe“ aus dem Hillesheimer Nachthimmel. An ein schönes Spiel war ab dem Zeitpunkt nicht mehr zu denken. Dies sollte sich im zweiten Durchgang nur noch verschlimmern. Nachdem wir uns in der Kabine nochmals auf den Punkt motiviert hatten und nun alles daran setzen wollten endlich eine Bude zu machen, kamen wir auf den Platz und sahen... dass wir nichts sahen! Hier wären Nebelschlußleuchten jetzt absolut von Nutzen gewesen. Unter normalen Umständen hätte der Schiedsrichter die Partie gar nicht mehr anpfeifen dürfen. Dies wäre in einer höheren Klasse wohl der Fall gewesen. Doch nun mußten wir uns da einfach durchbeißen, auch wenn sich einige unserer Spieler über den Umstand aufregten, dass sie so manchen hohen Ball einfach nicht richtig erkennen oder einschätzen konnten. Mit Verlauf der Partie schalteten die Hillesheimer einen Gang höher, doch wir hielten noch tapfer dagegen. Mitte der zweiten Halbzeit jedoch mußten wir leider zweimal kurz hintereinander fitnessbedingt durchwechseln. Dadurch entstand ein heilloses Durcheinander im zentralen Mittelfeld und der linken Außenposition. Dies brach uns zum Ende hin das Genick. Als wir uns wieder halbwegs gefangen hatten, konnten die Hillesheimer eine ihrer Chancen nutzen. Ein Fernschuß fand den Weg vorbei an den Händen unseres eigentlich bis dahin wieder stark spielenden Keepers Johannes Meyer. Nur zwei Minuten später konnte sich dieser aber erneut mit einer super Parade auszeichnen, als er einen Schuß quasi aus dem Torwinkel fischte. Beim zweiten Gegentor nach einer Standartsituation war er jedoch machtlos. Die Kugel tropfte erst nach einem gegnerischen Kopfball auf dem Kunstrasen auf um dann noch ins Gehäuse zu trudeln. Der Schiedsrichter pfiff das Spiel dann auch kurz danach beim Stande von 2:0 für Hillesheim ab.

Fazit: Ein klassisches Null-zu-Null-Spiel aus der Hand gegeben. Man darf getrost von einem verlorenen Punkt sprechen. Vor allem in der ersten Halbzeit hatten wir den Gegner gut im Griff und konnten in der Zentrale immer wieder Druck nach vorne entwickeln. Zwar fiel unser Spiel im zweiten Durchgang etwas ab, doch dieses Spiel hätte nie und nimmer verloren gehen dürfen. Dementsprechend geknickt waren die Mannen der Dritten Mannschaft nach dem Abpfiff. Doch es hilft kein Jammern und kein Zetern, denn am Sonntag geht es wieder weiter und zwar in Schwirzheim gegen DJK Watzerath. Auch gegen diesen Gegner haben wir noch etwas gut zu machen. Das Hinspiel ging in Watzerath mit 5:0 verloren.

Mit sportlichem Gruß
Alexander Fiegen

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